Aktuelle Pressemitteilungen der Kreisstadt Heppenheim

„Gelesen wird immer – und jetzt vermutlich mehr denn je“, meint Kerstin Koob, Leiterin der Heppenheimer Stadtbücherei, deren Team trotz Schließung noch einen umfangreichen anbietet. Alle vor der Schließung entliehenen Medien wurden pauschal auf Mitte Mai verlängert, sodass niemand befürchten muss, gemahnt zu werden.

Taschen voller Bücher ausleihen
Die Entleihung von digitalen Medien ist rund um die Uhr unter www.hessen.onleihe.de möglich. Das Angebot Medientaschen zu bestellen, wird von den Heppenheimern bereits rege genutzt. Diesen Spezialservice bietet der OPAC der Stadtbücherei unter https://opac.winbiap.net/heppenheim. In diesem Medienkatalog kann man nachzuschauen, welche Medien noch verfügbar sind. Bis zu zehn Stück können dann unter Angabe von Namen und Lesernummer, sowie Autor, Titel, Standort und der 8stelligen Mediennummer per E-Mail bestellt werden. Die Abholung der Büchertasche erfolgt kontaktlos über einen Windfang. Den Zeitpunkt der möglichen Abholung erfahren die Besteller per Antwort-Mail.

Mitglied werden
Der Service ist nur für Mitglieder möglich. Aber jeder kann per E-Mail an buecherei(at)stadt.heppenheim.de Neumitglied werden und dann sofort den Service nutzen. Erforderlich ist dafür die Angabe von Name, Vorname, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort, Telefon, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und eine Kopie beider Seiten des Personalausweises als Dateianhang. Unterschrift und Gebühren werden zu einem späteren Zeitpunkt geleistet.

Rückgabe von entliehenen Medien
Auch die Medienrückgabe ist nun geregelt – ebenfalls kontaktlos und mit Medienquarantäne. Dazu müssen die Kunden ihre Medien in einen sauberen Plastikbeutel packen und einen Zettel mit Namen und Lesernummer dazulegen. Dieser Beutel muss verschlossen und anschließend vom Leser selbst in der Garage der Stadtbücherei (im hinteren Hof) abgestellt werden. Die Rückgabemöglichkeit ist ausschließlich in der KW 16, von Dienstag, 14.04. bis Freitag, 17.04. möglich. Die Garage ist zu diesem Zweck an den genannten Tagen von 09:.00 – 14:00 geöffnet. In der Folgewoche bleiben diese Bücher dann in Quarantäne. In der daran anschließenden Woche werden die Medien vom Büchereiteam zurückgebucht und aufgeräumt. Ab dann stehen sie der Ausleihe per Medientasche wieder zur Verfügung. Übrigens können alle Medienarten per Tasche ausgeliehen werden – also nicht nur Bücher, sondern auch Spiele, DVD, Tonies, CDs und Konsolenspiele.

Alle Informationen zum Serviceangebot der Stadtbücherei gibt es laufend aktualisiert im Internet unter https://opac.winbiap.net/heppenheim und www.heppenheim.de/Stadtbücherei

Um die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Heppenheim auch im Zuge der Corona-Krise aufrecht zu erhalten, sollen die Einsatzkräfte nicht unnötigen Gefahren ausgesetzt werden. Eine hohe Ansteckungsgefahr besteht u.a. bei Feuerwehreinsätzen, da sich menschliche Nähe im Stützpunkt und auf dem Weg zum Einsatzort nicht vermeiden lässt.

Ziel ist es daher, Fehlalarme und damit Einsätze möglichst zu vermeiden und so den Kontakt der Feuerwehrleute untereinander zu reduzieren. Zurzeit gehen vermehrt Alarme in der Leitstelle ein, die sich dann als Fehlalarm herausstellen, da lediglich landwirtschaftliche Abfälle verbrannt werden. Um die Zahl der Einsätze zu reduzieren und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aufrecht zu erhalten, sind Nutzfeuer bis auf weiteres nicht mehr erlaubt.

Am 27. März 1945 um 10:30 Uhr war mit dem Einmarsch der US-Truppen für Heppenheim der Krieg beendet.


Noch am 16. März standen die amerikanischen Truppen im Hunsrück und Saarland, doch schon am 21. März marschierten sie in Worms ein. Am 22. März hatten die Alliierten eine durchgehende Front von der nördlichen Reichsgrenze bis Worms geschaffen.

Die 7. US-Armee unter Alexander M. Patch überquerte um 02:30 Uhr den Rhein nördlich und südlich von Worms, um in Richtung Bergstraße vorzurücken. Truppenteile marschierten nach Osten über Bürstadt, Lorsch und Bensheim nach Heppenheim.

In Heppenheim war in den letzten Tagen vor der Besetzung spürbar, dass der Vormarsch der US-Streitkräfte in Kürze die Stadt erreichen würde. Die widersprüchlichsten Gerüchte kursierten. Da sich die Panzerspitzen der Amerikaner angeblich schon von Norden nähern sollten, wurde am Abend des 24. März der Volkssturm alarmiert. Die Bekanntgabe des Befehls des Gauleiters von Hessen-Nassau, die Kreise Groß-Gerau, Darmstadt und Bergstraße seien zu räumen, sorgte für größere Unruhe in Heppenheim. Der Ortsgruppenleiter ließ die höchste Alarmstufe und den Räumungsbefehl ausgeben.

Die in Heppenheim gegründete Widerstandsbewegung um Dr. König, die eine kampflose Übergabe der Stadt an die US-Truppen erreichen wollte, erkannte den Räumungsbefehl als Täuschung und konnte einige Heppenheimer überzeugen, zu bleiben. Viele Bewohner, die in den Odenwald geflüchtet waren, kehrten am nächsten Tag wieder zurück.

Als mittags am 26. März das Gerücht aufkam, die Amerikaner hätten Bensheim eingenommen, überredete Dr. König das amtierende Stadtoberhaupt, den Beigeordneten Keil, seine Befugnisse abzutreten und den Stadtkommandanten mit den stationierten Soldaten abzuziehen. Gemeinsam mit einem im Kriegsgefangenenlazarett internierten US-Major begab sich Dr. König nach Bensheim, um den US-Truppen die Stadt kampflos zu übergeben. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch, da die Ankunft der Amerikaner sich verzögerte und zusätzliche deutsche Truppen nach Heppenheim gekommen waren.

Erst am 27. März erreichten die US-Truppen Heppenheim von Norden. Der erste amerikanische Spähtrupp traf in der Ludwigstraße bei der Post um etwa 5 Uhr morgens auf zwei der vier deutschen Sturmgeschütze, die zur Verteidigung Heppenheims zurückgeblieben waren. Die gewaltfreie Übergabe der Stadt scheiterte. Die Amerikaner griffen zur Vorbereitung des Infanterievormarsches zwei Stunden später mit Jagdbombern und Artillerie an. 15 Zivilisten verloren bei diesen Angriffen ihr Leben.

Gegen 10:30 Uhr war die Stadt schließlich in der Hand der US-Truppen und für die Heppenheimer damit der Zweite Weltkrieg beendet.
 
 

In der Heppenheimer Stadtbücherei können weiterhin digitale Medien und Büchertaschen bestellt werden.

Unter opac.winbiap.net/heppenheim haben Leser die Möglichkeit, sich bis zu zehn Medien per E-Mail an buecherei(at)stadt.heppenheim.de zu bestellen. Dafür werden Name und Lesernummer, sowie Autor, Titel, Standort und die 8stellige Mediennummer der gewünschten Titel benötigt. Die Medien können kontaktlos über den Windfang der Bücherei abgeholt werden. Der Zeitpunkt der möglichen Abholung wird per Mail mitgeteilt. Dieser Service ist nur für Mitglieder der Stadtbücherei Heppenheim möglich.

Wer Neukunde werden möchte, kann sich ab sofort per Mail an buecherei(at)stadt.heppenheim.de anmelden. Dafür werden folgende Angaben benötigt: Name, Vorname, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort, Telefon Festnetz, Telefon mobil, Geburtsdatum, E-Mail und eine Kopie beider Seiten des Personalausweises als Dateianhang. Unterschrift und Gebühren werden nachträglich geleistet. Mit der Anmeldung kann auch gleich eine Büchertasche bestellt werden.

Wer bereits ausgeliehene Medien zuhause hat, deren Ausleihfrist abgelaufen ist, sollte diese vorläufig behalten. Die Ausleihfristen werden von der Bücherei pauschal verlängert, es gibt keine Mahnungen.

Bei Fragen steht das Team der Stadtbücherei unter Tel. 06252 69630 zur Verfügung.

Alle Infos auch auf https://www.heppenheim.de/leben-in-heppenheim/stadtbuecherei/ oder opac.winbiap.net/heppenheim

Die Heppenheimer Ruftaxis verkehren nach wie vor auf den gleichen Strecken wie bisher. Zum Schutz der Fahrer und der Fahrgäste vor einer möglichen Ansteckung mit dem Corona-Virus hat die Stadt Heppenheim Regelungen festgelegt, die ab sofort gelten:


  1. Im Rahmen einer Ruftaxifahrt dürfen nur maximal zwei Personen gleichzeitig befördert werden.
  2. Die Fahrgäste dürfen nicht auf dem Beifahrersitz vorne befördert werden.
  3. Es werden keine Fahrgeldeinnahmen (Fahrgastanteil) mehr erhoben.
  4. Der Ruftaxibetrieb wird von Montag bis Samstag auf die Zeiten von 08:00 bis 18:00 Uhr beschränkt. Ausnahmen sind nur in begründeten Einzelfällen möglich, wenn Berufstätige, insbesondere in den Morgenstunden, keine andere Beförderungsmöglichkeit zum Arbeitsplatz haben.

Aus Rücksicht auf unsere Mitmenschen und zum Schutz aller sind diese Vorgaben sinnvoll und unbedingt einzuhalten.

Der Behindertenbeauftragte der Stadt Heppenheim, Helmut Bechtel, wird ab sofort seine wöchentlich stattfindende Sprechstunde nur noch nach telefonischer Terminvereinbarung abhalten.

Bürgerinnen und Bürger, die seine Beratung in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten, sich zunächst unter Tel. 0171 2641905 an ihn zu wenden.

Aufgrund der derzeitigen Situation wird die für Mittwoch, 18.03.2020, 19:30 Uhr im Gasthof "Jäger", Heppenheim-Erbach geplante Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Heppenheim IV abgesagt.

Am kommenden Montag, 16. März wird im Heppenheimer Rathaus die Ausstellung „Energiesparen im Altbau“ der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA) eröffnet.

Der zu diesem Thema geplante Vortrag des Referenten, Diplom-Bauingenieur (FH) Carsten Herbert, findet aufgrund der Coronas-Situation nicht statt.

Die Termine für die angebotene Energieberatung bleiben bestehen.

Energiesparen im Altbau
Ausstellung: Montag, 16.03. – Freitag, 27.03.2020
Energieberatungen: 18.03.2020, 10:00- 15:00 Uhr
24.03.2020, 15:00- 18:00 Uhr

Die Beratungen dauern ca. eine Std. pro Bürger. Eine feste Terminvereinbarung über den Fachbereich Bauen + Umwelt, Frau Kerstin Weis, Tel. 06252 13-1139 ist erforderlich. Bei Bedarf können weitere Beratungsblöcke vereinbart werden.

Seit 20. Januar dieses Jahres wohnen Patrick Eck und seine Frau Eva-Maria im Neubaugebiet „Nordstadt II“ und sind damit die ersten Bewohner der neuen Siedlung an der Gunderslachstraße von Heppenheim. Bürgermeister Rainer Burelbach (CDU) und Erste Stadträtin Christine Bender (SPD) überreichten nach altem Brauch Brot und Salz als Willkommensgeschenk.

Bereits vor drei Jahren hat sich der gebürtige Heppenheimer Patrick Eck mit seiner Frau Eva-Maria auf die Suche nach einem neuen Zuhause gemacht und dabei von der Möglichkeit erfahren, sich auf Bauplätze im Neubaugebiet „Nordstadt II“ bei der Stadt Heppenheim bewerben zu können. Im Frühjahr 2018 haben er und seine Frau sich durch die Rücksendung des von der Stadt herausgegebenen Bewerbungsfragebogens auf ein Grundstück beworben.

Bürgermeister Burelbach begrüßte seine neuen Bürger freudig und hieß sie herzlich willkommen. Das von der Stadt Heppenheim entwickelte Wohngebiet „Nordstadt II“ entsteht in Zusammenarbeit mit dem Hanauer Grundstücksentwickler Terramag GmbH. Das Baugebiet umfasst eine Größe von zirka acht Hektar, auf denen rund 200 Bauplätze, überwiegend für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, entstehen. „Bei der Vergabe der über 60 städtischen Grundstücke war eines der Kriterien soziales Engagement in unserer Stadt“, meinte Bürgermeister Rainer Burelbach bei der Übergabe von Brot und Salz. Herr Eck engagiert sich seit über 10 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Heppenheim-Mitte und hatte damit seine Chancen, einen Bauplatz zu erhalten, erhöht.

Herr und Frau Eck hatten auch Glück: aus den 430 Bewerbern wurden sie und 64 weitere Interessenten ausgewählt und die Grundstücke unter diesen Teilnehmern verlost. Zwar konnten die beiden nicht ihr ursprüngliches Wunschgrundstück ergattern, am Ende stellte sich jedoch heraus, dass das von ihnen erworbene Grundstück doch eine Traumlage direkt am Rande des Baugebiets hat. „Der Blick auf die Weinberge in Heppenheim kann der Familie Eck erst einmal nicht verbaut werden“, versprach Bettina Straßmann, Projektleiterin der Terramag GmbH.

Im Juli 2019 konnte mit dem Bau ihres neuen Zuhauses begonnen werden und genau fünf Monate später wurde es schlüsselfertig von der Firma Kirsch Wohnungsbau aus Weinheim übergeben. Die Außenanlagen haben Herr Eck und seine Frau in Eigenleistung erbracht. Die Beziehungen zu ihren Nachbarn zu ihrer linken und rechten Seite seien schon jetzt sehr freundschaftlich. „Darüber bin ich besonders froh, denn wir müssen ja die nächsten Jahrzehnte gut miteinander auskommen“, so Patrick Eck.