Ausstellung
-10. Oktober bis 15. November 2020-

ZERSTÖRT, DOCH NICHT VERGESSEN

120 Jahre Synagoge am Starkenburgweg

Das Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde und das Stadtarchiv Heppenheim eröffnen am Samstag, 10.10.2020 die Ausstellung „ZERSTÖRT, DOCH NICHT VERGESSEN – 120 Jahre Synagoge am Starkenburgweg“.

Anlässlich des 120. Jahrestags der Einweihung der Heppenheimer Synagoge am Starkenburgweg wird die Geschichte des am 10. November 1938 zerstörten Gebäudes noch einmal reflektiert. Gezeigt werden fotografische Momentaufnahmen und historische Zeitdokumente sowie einige noch nie präsentierte Funde vom Synagogengelände.

Mithilfe verschiedener dreidimensionaler Modelle soll der Öffentlichkeit erstmals seit der Zerstörung der Synagoge die Möglichkeit gegeben werden, die Architektur des Gebäudes anschaulich begreifbar zu machen.

Eine besondere Verbindung gibt es nach Oslo. Im Rahmen der Ausstellung werden hierzu interessante Ansichten der in der norwegischen Hauptstadt errichteten Synagoge gezeigt, die in enger Anlehnung an die Pläne des Heppenheimer Architekten Heinrich Metzendorf im Jahr 1920 erbaut wurde.

Die Ausstellung ist bis zum 15.11.2020 jeweils Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, sowie sonntags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr in der Rathaushalle geöffnet.

Organisatorisches:
Die Eröffnung am 10.10.2020 wird nicht in gewohnter Weise durchgeführt. Stattdessen wird ein exklusiver Eröffnungstag mit Voranmeldung und Führungen auf dem Synagogengelände angeboten. Bitte teilen Sie telefonisch (06252 69112) oder per E-Mail (museum@stadt.heppenheim.de) mit, für welches der unten angeführten Zeitfenster der Ausstellungseröffnung Ihre Anmeldung vermerkt werden darf und ob die Teilnahme an einer Führung auf dem Grundstück gewünscht ist.

Zeitfenster:
10:00 – 11:00 Uhr
11:30 – 12:30 Uhr
13:00 – 14:00 Uhr
14:30 – 15:30 Uhr
16:00 – 17:00 Uhr

Es wird jeweils eine Synagogengrundstücksführung um 12:30 Uhr und 15:30 Uhr stattfinden.