

- Museum für Stadtgeschichte und Volkskunde
Das Heppenheimer Museum befindet sich im Kurmainzer Amtshof, einem Gebäudekomplex aus dem 14. Jahrhundert. Im historischen Ambiente wird die Entwicklung Heppenheims von den frühen Siedlungsanfängen bis zum Ende des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet und mit dem allgemeinen historischen Wandel verknüpft.
Schwerpunkte der Präsentation sind die Bedeutung der Starkenburg, das Leben im Wilhelminischen Kaiserreich, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit, Wirtschaftswunder und der gesellschaftliche Wandel infolge der Studentenbewegung 1968. Darüber hinaus werden Ereignisse und Personen vorgestellt, durch die dem Heppenheimer Geschehen überregionale Bedeutung zuwächst. Weitere Infos erhalten Sie unter: www.heppenheim.de/museum
- Ostdeutsche Kultur- und Heimatstuben mit Schönbacher Stube
Ebenfalls im historischen Amtshof befinden sich die Ostdeutschen Kultur- und Heimatstuben mit der 1986 eröffneten Schönbacher Stube. In der Dauerausstellung findet der interessierte Besucher Brauchtumserzeugnisse, Egerländer und Siebenbürgertrachten, Textilien, Wappen, Gläser, Geschirr und Musikinstrumente.
Öffnungszeiten: Ende März - Ende Oktober: So. 10:00 – 12:30 Uhr
Weitere Infos erhalten Sie unter: www.bund-der-vertriebenen-hessen.de
- Martin-Buber-Haus
Das Martin-Buber-Haus wurde 1868/69 erbaut. Der jüdische Religionsphilosph Martin Buber lebte hier mit seiner Familie in der Zeit von 1916 bis zu seiner Emigration nach Palästina 1938. 1976 wurde das Haus „als Kulturdenkmal wegen seiner geschichtlichen Bedeutung als Wohnstätte des Gelehrten Martin Buber“ ins Hessische Denkmalbuch eingetragen und blieb dadurch der Nachwelt erhalten.
Seit 1979 ist das Martin-Buber-Haus Sitz des Internationalen Rates der Christen und Juden (ICCJ). Öffentliche Veranstaltungen bieten ein Forum für interreligiösen Dialog. Das Martin-Buber-Haus beinhaltet auch die Ausstellung „Martin Buber – Leben und Werk“ und eine Bibliotkek. Geöffnet ist es werktags 9:00-15:00 Uhr. Weitere Infos erhalten Sie unter: www.iccj.org
- Privates Feuerwehrmuseum
Rudolf Kohl ist Feuerwehrmann aus Leidenschaft, hochdekoriert, und ein echtes Unikat. Sein kleines Feuerwehrmuseum direkt neben der Kirche St. Peter ist gefüllt mit Feuerwehr-Utensilien aus allen Herren Länder, die er alle selbst gesammelt bzw. getauscht hat.
Besonders die Helmsammlung ist sehenswert - das prachtvollste Exemplar stammt aus dem Vatikan. Zu jedem Stück kennt Herr Kohl eine, zumeist etwas verrückte, Geschichte. Bei der Modelleisenbahn vor dem Haus wird ein richtiger Modellhausbrand gelöscht.
Wenn das Museum geöffnet ist, sitzt Herr Kohl zumeist vor seinem Haus bei der Modelleisenbahn auf der Treppe. Der Eintritt ist frei; Führungen können unter (06252) 4698 vereinbart werden.
- Sparkassen-Museum
Die Sparkasse Starkenburg wurde 1830 als „Leih-Casse im Landrathsbezirk in Heppenheim“ gegründet. In dem Museum am Laudenbacher Tor wird die Gründungsgeschichte der Sparkasse Starkenburg und die Entwicklung der Sparkassen allgemein von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart dargestellt.
Die Abteilung über vormünzliche Zahlungsmittel ermöglicht mit ausgewählten Exponaten Einblick in die Entstehung des Geldes. Historische Geräte verdeutlichen den Wandel der Banktechnik von den ersten Buchungsmaschinen bis zum modernen Banking.
Das Museum ist donnerstags von 14:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei; Führungen sind ab acht Personen möglich und können unter (06252) 120-95960 vereinbart werden. Weitere Infos erhalten Sie unter: www.museen-in-hessen.de