Wie in kaum einer anderen Region hat sich an der Bergstraße eine bemerkenswerte Bausubstanz des 19. Jahrhunderts erhalten, oft sogar in geschlossenen Straßenzügen. Maßgeblich geprägt wurde dieses architektonische Erbe von Heinrich Metzendorf, der in seinem charakteristischen Heimatstil über 370 Landhäuser und Villen entwarf, vor allem in Heppenheim und Umgebung. Dies brachte ihm den Beinamen „Baumeister der Bergstraße“ ein. Sein Bruder Georg Metzendorf wirkte an vielen der Projekte mit. Zu seinen bedeutenden Entwürfen zählt unter anderem das Mutterhaus der Vinzentinerinnen in Heppenheim. Er erlangte darüber hinaus internationale Anerkennung als Wegbereiter eines sozial orientierten Wohnungs- und Städtebaus.
Am 03. Mai 2026 findet um 10:30 Uhr eine öffentliche Themenführung statt, die sowohl das Leben als auch das Wirken Heinrich und Georg Metzendorfs anschaulich und erlebbar macht. In rund zwei Stunden geht es zum Höhnschen Villenviertel, zu Gebäuden rund um den Feuerbachplatz, dem Halben Mond, dem Mutterhaus der Vinzentinerinnen und dem ehemaligen Kaufhaus Mainzer.
Treffpunkt ist am Heppenheimer Marktplatz. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 € pro Person. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind bei der Tourist Information unter 06252 13-1171 /-1172 oder tourismus@stadt.heppenheim.de zu finden.

