Aktuelle Pressemitteilungen der Kreisstadt Heppenheim

Im Monat Februar war ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit der Stadtpolizei auf die Kontrollen der sogenannten „Elterntaxis“ gerichtet. Denn auch wenn es gut gemeint ist, sein Kind möglichst nah am Schulgebäude abzusetzen, birgt dieses Verhalten oftmals Risiken: Vor den Schulen kommt es zum Stau, der Straßenraum kann schwer überblickt werden und es entstehen unübersichtliche und damit gefährliche Situationen. Außerdem schränkt das Bringen bis direkt an die Schule die Selbstständigkeit der Kinder ein, die so nur wenig eigene Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln können.
Die dabei festgestellten Verstöße wurden konsequent zur Anzeige gebracht.
Weitere Kontrollen auch an den anderen Schulstandorten in Heppenheim sind in Vorbereitung.

Vom 14. bis zum 28. März 2024 findet die Spendenaktion in Hessen statt

Der neue Anstrich im Gruppenraum, sozial verträgliche Beiträge für die Sommerfreizeit oder Materialien für die Gruppenstunde – Jugendarbeit ist wertvoll, aber nicht ganz kostenlos. Zwar werden die Angebote vor allem von ehrenamtlichem Engagement getragen. Dennoch geht es nicht ohne eine finanzielle Ausstattung. Viele Heppenheimer Vereine werden auch in diesem Jahr wieder aktiv bei der Jugendsammelwoche.

Die Jugendsammelwoche ist seit über 70 Jahren ein Gemeinschaftsprojekt der sammelnden Gruppen, der Jugendämtern und dem Hessischen Jugendring. In Heppenheim übernimmt die Jugendförderung der Stadt die Koordination des Projektes. Die diesjährige Jugendsammelwoche findet vom 14. bis zum 28. März 2024 statt. In diesem Zeitraum gehen verschiedene Vereine von Tür zu Tür und bitten um eine Spende. Die Aktion trägt zur Nachhaltigkeit der Vereine bei.

Vom 5. bis zum 17. August 2024 veranstaltet die Stadt Heppenheim Ferienspiele für Heppenheimer Kinder und Jugendliche. Für das zweiwöchige Programm sucht die Jugendförderung Heppenheim wieder motivierte Betreuer.

Bei den Ferienspielen spielen sowohl die Gruppen als auch das Gemeinschaftsgefühl eine große Rolle. Die Gruppen werden jeweils von zwei Betreuern geleitet und setzen sich aus bis zu 25 altershomogenen Kindern zusammen.

Aufgabe der Betreuer ist es, die Kinder und Jugendlichen vom ersten Tag an bis zum Abschlussfest durch das Programm zu begleiten. Die Teilnehmer sollen zum gemeinschaftsbezogenen und verantwortlichen Handeln motiviert werden. Die Betreuer tragen deshalb einen wichtigen Teil zum Gelingen der Ferienspiele bei.

Die Bewerber sollten engagiert, flexibel und belastbar sein sowie idealerweise bereits Erfahrung in der Betreuung von Kindern oder Jugendlichen haben.

Voraussetzung für die erstmalige Tätigkeit als Betreuer bei den Heppenheimer Ferienspielen ist ein Mindestalter von 16 Jahren, sowie die Teilnahme an einem Vorbereitungsseminar. Dieses findet voraussichtlich am Samstag, den 25. und Sonntag, den 26. Mai 2024 statt. Hier werden die notwendigen Grundlagen vermittelt und gemeinsam das Programm gestaltet. 

Bewerbung:
Der Bewerbungsbogen kann auf der Homepage der Stadt Heppenheim heruntergeladen werden. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2024.

Weitere Informationen sind telefonisch bei der Jugendförderung Heppenheim unter der Telefonnummer 06252- 74258 zu erfragen.

Die Polizeidirektion Heppenheim bietet am Dienstag, 05. März, eine polizeiliche Sprechstunde in der Fußgängerzone vor dem Stadthaus an. Stephanie Hellermann- von Serkowsky, Schutzfrau vor Ort, steht Bürgern als Ansprechpartnerin in allen Sicherheits- und Ordnungsbelangen von 14 bis 16 Uhr zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dr. Roland Held (©Lutz Igiel)

Viele Heppenheimer kennen das Logo der Bücherstube May, auch Prospekte mit kleinen Cartoons der beliebten Buchhandlung haben zahlreiche Kunden, wahrscheinlich eher „unbewusst“, schon einmal in Händen gehalten.
Dass aber der Künstler Wolfgang Menninger, der diese Werbemittel für die Buchhandlung seiner Frau einst gestaltete, ein umfangreiches malerisches, zeichnerisches und fotografisches Oeuvre hinterlassen hat, wissen nur die wenigsten.
Und so ist die Ausstellung einer Auswahl seiner Werke, die am Sonntag, dem 18.02.2024 im Sonderausstellungsraum des Museums Heppenheim eröffnet wurde, eine echte Überraschung und eine Entdeckung von besonderer Qualität. Denn die Arbeiten von Wolfgang Menninger ließen sich durchaus in die „erste künstlerische Riege“ seiner Generation einordnen, wenn er es denn geschafft hätte, sich zu vermarkten. Wahrscheinlich wollte er dies aber auch gar nicht. Denn seine Arbeit beschränkte sich weitgehend auf die „splendid isolation“ seines Ateliers. Und so ist er bis heute in der Kunstszene und auch in Heppenheim ein bekannter „Unbekannter“ geblieben.

Wolfgang Menninger, geb. 1936 in Heppenheim, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in München und Frankfurt. Nach seinem Studium gab er sich intensiv der Malerei hin und arbeitete als Bühnenbildner in Frankfurt, Rendsburg und Hamburg. Seine erste größere Ausstellung fand 1960 in München statt. 
Ende der 60er Jahre kehrte er nach Heppenheim zurück, wo er in großer Zurückgezogenheit seine künstlerische Arbeit wiederaufnahm. Bis zu seinem Tod im Jahr 2011 entstanden hunderte von Leinwänden und noch mehr Zeichnungen. Auch die Fotografie nahm einen immer größeren Stellenwert ein.
Irene Menninger und ihre Tochter Anna haben aus diesem riesigen Konvolut nun eine kleine Auswahl für das Museum Heppenheim zusammengestellt.

Die Vernissage wurde mit einem Grußwort von Bürgermeister Rainer Burelbach eröffnet, der insbesondere der Heppenheimer Museumsleiterin Luisa Wipplinger dafür dankte, dass sie den „Unbekannten“ ans Tageslicht geholt und ihm im Museum eine Plattforme eröffnet hat. Entsprechend zahlreich und neugierig waren auch die Besucher zur Vernissage in den Marstall des Kurmainzer Amtshofs gekommen, der die vielen Gäste kaum fassen konnte.
Umrahmt wurde die Veranstaltung von Christian Seeger am Saxophon und Maurice Kühn am Kontrabass mit Jazz-Standards, einer musikalischen Ausdrucksform, die Wolfgang Menninger neben der klassischen Musik besonders schätzte. Allein um die beiden zu hören, hätte sich der Weg in den Marstall schon gelohnt, betonte Irene Menninger in ihrer kurzen Dankesrede am Ende der Eröffnung.

In seiner Laudatio, die den Kern der Veranstaltung bildete, ging der Darmstädter Kunsthistoriker Dr. Roland Held sehr kenntnisreich, intensiv und sprachlich differenziert auf die Arbeiten von Wolfgang Menninger ein. „Erstaunlich, wie man mit solchen Worten den Geist der Bilder erfassen und ausdrücken kann“, war der während des Vortrags leise geflüsterte Kommentar eines Besuchers.
„Der Leib, das Glied, die Haut, das Blut, die Nerven, das Fleisch“, so begann Roland Held seinen Vortrag. Und er traf damit genau den thematischen Umkreis, in dem sich die Arbeiten von Wolfgang Menninger bewegen. Es ist die „leidenschaftliche Beschäftigung mit dem menschlichen Körper, in seiner anatomischen Richtigkeit ebenso wie in den tollsten Verwandlungen“. Selbst die pflanzlichen Motive erweisen sich in seinen Zeichnungen als zweideutig und „mutieren zu phallischen und vulvischen Organen, aufgeladen mit Sexualsymbolik. Wohin man schaut, vollziehen sich Metamorphosen zwischen botanischer und Humanbiologie, bis hin zur komplexen Körperlandschaft“, so Roland Held.
Tabulos und ohne Kompromisse hat Wolfgang Menninger eine „radikale Sicht auf die Physiologie und auch die Psychologie des Wesens Mensch entwickelt“ – und dies nicht etwa im Sinne des künstlerischen Naturalismus, sondern mit expressiven Gebärden und den bildnerischen Mitteln, die eigentlich der gegenstandslosen Malerei entlehnt sind. Freie autonome Lineaturen, gestische Pinselhiebe und eine teilweise radikale Flächigkeit bestimmen die Zeichnungen und Malereien.
Damit steht Wolfgang Menninger durchaus in Übereinstimmung mit seinen Generationsgenossen und der Strömung der sog. „Neuen Figuration“, die sich in den frühen 60er Jahren mit den Zentren in Hamburg oder Karlsruhe entwickelte. Roland Held verwies dabei auf Namen, wie Horst Janssen, Dieter Krieg und Horst Antes, ebenfalls aus Heppenheim gebürtig und wie Wolfgang Menninger Jahrgang 1936.
Ein Hinweis auf den großen englischen Einzelgänger Francis Bacon sei hier ebenfalls gestattet, dessen Einfluss vor allem in den beiden großen Dyptichen sichtbar wird, die an den Rückwänden des Ausstellungsraumes einen besonderen Blickfang bilden. 
Mit dem Hinweis „Vorsicht, keine leichte Kost!“ und dem Gedicht „Schreien“ von Karl Krolow, den Wolfgang Menninger sehr schätzte und vielleicht als seelenverwandt empfand, beendete Roland Held seinen eindrucksvollen Vortrag.
Irene Menninger dankte zum Schluss allen Beteiligten.

Es bleibt zu hoffen, dass die Ausstellung zu einem späteren Zeitpunkt eine Fortsetzung findet, so dass aus dem umfangreichen Konvolut des künstlerischen Erbes von Wolfgang Menninger weiteren Aspekte seines Werkes einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich werden.

Erich Henrich

In Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar, organisiert der Bereich Begegnung der Kreisstadt Heppenheim ein Mobilitätstraining für Seniorinnen und Senioren.

Menschen möchten selbstständig und mobil bleiben und dadurch aktiv am Leben teilnehmen. Ob die Fahrt zum Einkaufen in die Stadt, zu den Kindern und Enkelkindern oder zu schönen Ausflugszielen, mit Bus und Bahn kommt man sicher an.

Das Mobilitätstraining steht unter dem Motto „Gut planen-sicher fahren-entspannt ankommen“. Tipps & Anregungen, ein Sicherheitstraining und eine Trainingsfahrt sollen Ihnen Sicherheit geben.

Das kostenlose Mobilitätstraining für Seniorinnen und Senioren findet am Donnerstag, den 14.03.2024 und Freitag, den 15.03.2024 jeweils von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Mehrzweckraum Karlstraße 2, statt. Der Mehrzweckraum ist barrierefrei zu erreichen.

Da nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht, bitten wir um Anmeldungen bis zum 09.03.2024 unter: 06252 13-1111 oder begegnung(at)stadt.heppenheim.de
Bitte haben Sie Verständnis, das nur angemeldete Personen an dem Training teilnehmen können.

Flyer

Auch in diesem Jahr wird im Rahmen der Osterferienspiele wieder gemeinsam gebastelt, gekocht und das Museum besucht.

Die Osterferienspiele finden vom 25.03. – 28.03.24 (Mo.-Do.) und vom 02.04. – 05.04.24 (Di.-Fr.) statt. Pro Woche können 50 Kinder zwischen 6-12 Jahren, aufgeteilt in 2 Gruppen, mitmachen. Ein Kind kann lediglich für einen der beiden Zeiträume angemeldet werden.

Die Kosten belaufen sich auf 50€ pro Woche. Die Ferienspiele finden täglich von 9-13 Uhr statt. Zusätzlich ist es in diesem Jahr wieder möglich eine Frühbetreuung von 8-9 Uhr zu einem Aufpreis von 10€ pro Woche in Anspruch zu nehmen.

Die Anmeldung ist vom 23.02. bis zum 15.03.24 über den folgenden Link: https://www.unser-ferienprogramm.de/heppenheim/index.php möglich, welcher auch auf der Homepage der Jugendförderung der Stadt Heppenheim zu finden ist.

Anlässlich des Tags der Archive bietet das Stadtarchiv Heppenheim am 3. März 2024 um 18:00 Uhr im Marstall des Kurmainzer Amtshofs passend zum Motto „Essen und Trinken“ allen Interessierten die Möglichkeit, im Rahmen des Vortrags „‘Die Nudel‘: Mühle, Bäckerei und Teigwarenfabrik. Die Tugersmühle, ein Zentrum der Lebensmittelversorgung in Heppenheim“ mehr über die reiche Geschichte der schon vor 1480 erbauten Tugersmühle in der Heppenheimer Vorstadt zu erfahren.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Mahlmühle von Georg Tuger II. zur größten und modernsten Kunstmühle der Stadt umgebaut und bald darauf um eine Nudelfabrik erweitert. Als "Erste Deutsch-Italienische Eierteigwaren- und Maccaronifabrik" leistete sie einen wichtigen Beitrag zur regionalen Lebensmittelversorgung.

Anhand vieler Archivalien – vorwiegend aus Beständen des Stadtarchivs Heppenheim – präsentiert Dr. Hermann Müller, in welch einer vielfältigen Art durch Produkte aus der Tugersmühle das Essen und Trinken in Heppenheim bereichert wurde. Ausgewählte Quellen aus dem Stadtarchiv Heppenheim werden dabei im Original gezeigt.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der Stadt Heppenheim unter www.heppenheim.de.

Alle Veranstaltungen im Rahmen des Tags der Archive sind auf der Website des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare e. V. unter https://www.vda.archiv.net/tag-der-archive/teilnehmende-archive/nach-datum-1.html veröffentlicht.

Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Heppenheim zeigen am Sonntag, 25. Februar 2024, um 11 Uhr, Einlass 10:30 Uhr im Kurfürstensaal ihr neu erprobtes Repertoire. Der Eintritt ist kostenfrei.

Freude am Lesen von klein auf mit der neuen Runde Lesestart. 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Stiftung Lesen setzen das größte bundesweite Leseförderprogramm zur frühen Bildung in Kooperation mit den lokalen Büchereien fort.

In drei aufeinander folgenden Jahren erhalten Eltern für ihre Kinder im Alter von einem, zwei und drei Jahren Lesestart-Sets. Die ersten beiden Sets (1-/2-Jährige) wurden in teilnehmenden Kinderarztpraxen verteilt. Das dritte Set für 3-Jährige ist ab sofort in der Stadtbücherei Heppenheim erhältlich.

Das Vorlesen hat viele Vorteile für Kinder: es schafft Nähe, Eltern und Kinder verbringen Zeit miteinander, es vergrößert den Wortschatz, fördert die Konzentration und erleichtert das Lesenlernen, um nur ein paar positive Punkte zu nennen.

Vorlesen ist eine wahre Superkraft: Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, sind besser für die Kita, die Schule und den Alltag gewappnet.

In jedem Lesestarter-Set finden Sie:
  • Ein altersgerechtes Bilderbuch: Dieses Buch ist speziell ausgewählt, um das Interesse    und die Neugier der Kinder zu wecken und ihre Vorstellungskraft anzuregen
  • Informationen für die Eltern mit Alltagstipps zum Vorlesen und Erzählen: Diese Tipps sollen den Eltern helfen, eine angenehme und effektive Vorleseumgebung zu schaffen und ihre Kinder in die Welt der Bücher einzuführen
  • Eine kleine Stofftasche: Diese Tasche dient zur Aufbewahrung des Buches und der Informationsmaterialien und ist leicht zu tragen, sodass die Kinder ihr Leserstarter-Set überallhin mitnehmen können

Dieses Set ist ein wertvolles Geschenk, das dazu beiträgt bei Kindern eine lebenslange Liebe zum Lesen zu wecken. Dieses Angebot gilt nicht nur für Leser, die bereits einen Leseausweis in der Stadtbücherei besitzen, sondern für alle 3-Jährigen

Für diejenigen, die noch keine Leser sind, bietet die Abholung des Leserstarter-Sets eine hervorragende Gelegenheit, die Stadtbücherei Heppenheim zu erkunden. Die Bücherei verfügt über ein breites Angebot an Büchern und Lernmaterialien für alle Altersgruppen. Wir laden Sie herzlich ein, bei der Abholung des Sets zu stöbern und sich über unser Angebot, auch speziell für Kids, zu informieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Stadtbücherei Heppenheim und hoffen, dass das Leserstarter-Set dazu beiträgt bei Ihren Kindern eine lebenslange Liebe zum Lesen zu wecken. Nutzen Sie diese Gelegenheit und machen Sie Ihre Kinder neugierig auf die Welt der Bücher!