Bürgerstiftung Heppenheim

Mit dem Vollzug des Stiftungsgeschäfts am 15. Juli 2016 wurde in Heppenheim erstmals eine Bürgerstiftung gegründet. Nach der Bestellung der Mitglieder des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates wurden während einer kleinen Feierstunde im Heppenheimer Rathaus die erforderlichen Dokumente unterzeichnet.

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat die Bürgerstiftung Heppenheim als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts anerkannt. Die Stiftungsurkunde datiert vom 23. August 2016. Die Anerkennung als gemeinnützige Körperschaft durch das Finanzamt Darmstadt erhielt die Stiftung mit Schreiben vom 15. September 2016.

Die Besetzung der Organe erfolgte durch die Gründungsstifter und gilt für fünf Jahre. Danach werden die Mitglieder des Vorstandes und Stiftungsrates neu gewählt. Bis dahin wird es deren Aufgabe sein, die Stiftung mit Leben zu erfüllen und Projekte zur Erfüllung des Stiftungszwecks anzustoßen oder auch selbst durchzuführen. Dieser sieht „die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit“ vor. Dabei soll sich das Engagement vor allem auf die Bereiche Bildung und Erziehung, Kunst-, Kultur- und Denkmalpflege, Brauchtums- und Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz und Landschaftspflege, Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe sowie Sport- und Gesundheitsvorsorge beziehen.

Nach der ersten Amtszeit wird sich der Bürgermeister aus dem Vorstand zurückziehen. Damit hat die Bürgerstiftung die Möglichkeit, sich um das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zu bemühen. Dieses erleichtert die Requirierung neuer Gelder setzt aber u.a. die politische Unabhängigkeit der Stiftung voraus.

Bürgermeister Rainer Burelbach bedankte sich bei allen Beteiligten für die große Bereitschaft, sich mit Engagement und finanziellen Mitteln in die Bürgerstiftung einzubringen. „Mit Ihrer Zusage, das Stiftungsvermögen mit aufzubauen, haben Sie die Basis für das Zustandekommen der Stiftung gelegt. Das ist auch ein Bekenntnis für Heppenheim, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für ehrenamtliches Engagement“, so der Bürgermeister während der Feierstunde. „Ich bin tief beeindruckt, wie viele Unternehmen, Vereine und Privatpersonen sich zu einer Unterstützung bereiterklärt haben. Nicht nur finanziell beteiligen Sie sich sondern auch mit Ihrem Wissen, Ihrer Zeit und Ihrer Arbeitskraft. Dafür danke ich Ihnen, auch im Namen den Magistrats, ganz herzlich“.

Regionalkuratorin Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan vom Bundesverband Deutscher Stiftungen hatte der Stadtverwaltung im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen mit ihrem großen Erfahrungsschatz beratend zur Seite gestanden. Stoll-Steffan zeigte sich sehr zufrieden, dass es in Heppenheim in so kurzer Zeit gelungen ist, eine Bürgerstiftung zu gründen. Sie machte deutlich, dass es nun an den Organen der Stiftung liegt, interessante Projekte aber auch weitere Sponsoren zu finden. Denn das Stiftungskapital in Höhe von zurzeit 55.350 Euro darf nicht angetastet werden. Nur die Zinserträge und Spenden stehen für die Förderung von Projekten zur Verfügung. Damit ist klar, dass weitere Unterstützer begeistert und gewonnen werden müssen.

Die Gründungsstifter

Die Gründungsstifter

 
Unternehmen
  
GGEW Bergstraße AG
hawo GmbH
JÄGER DIREKT - Jäger Fischer GmbH & Co.KG
Magistrat der Kreisstadt Heppenheim
Röhrig granit GmbH
Sparkasse Starkenburg
Volksbank Darmstadt - Südhessen eG
Privatpersonen
Franz-Josef Beiwinkel
Andrea Bertz-Fischer und Franz-Josef Fischer
Dr. Helmut Engelhard und Brigitte Engelhard
Hermann Friedrich
Rosalie Funck
Gisela Geiger
Norbert Golzer
Dr. Werner Groß
Prof. Dr. Karl Härter
Irene Hilkert
Andreas Köhler
Gabriele Kurz-Ensinger
Mechthild Ludwig
Thomas Lulay
Dr. Hermann Müller
Klaus Neher
Barbara Schaab und Klaus Schaab
Medrida Serdani
Claudia Simon und Uwe Techt
Michael Stahl
Jana Vettel und Kurt Vettel
Klaus-Dieter Wessel
Dr. Alexander Wünsche
Christoph Zahn und Margot Zahn
Vereine
Heppenheimer Geschichtsverein
Stolpersteine e.V.
Verkehrs- und Heimatverein e.V.
 
 

Stiftungsvorstand

Stiftungsvorstand


Der Stiftungsvorstand besteht aus fünf Mitgliedern.


Bürgermeister Rainer Burelbach
  
Vorsitzender
Kurt Vettel
Stellvertreter
Irene Hilkert
Dr. Hermann Müller
Klaus Neher
(ausgeschieden)
 
Bis zur Neuwahl eines Nachfolgers für das ausgeschiedene Mitglied besteht der Stiftungsvorstand nur aus vier Mitgliedern.

Stiftungsrat

Stiftungsrat


Der Stiftungsrat besteht aus acht Mitgliedern. Die Vorsitzenden werden in der ersten Sitzung des Stiftungsrates gewählt.
 
Gerhard Röhrig
 
Röhrig granit GmbH
  
Vorsitzender
Andrea Helm
Sparkasse Starkenburg
Stellvertreterin
Dr. Helmut Engelhard
  
Martina Gonzales-Hidalgo
Prof. Karl Härter
Carsten Hoffmann
GGEW Bergstraße AG
Gabriele Kurz-Ensinger
Claudia Simon
 
 
 

Stiftungssatzung, Links und mehr

Tätigkeitsberichte

Bankverbindung, Steuernummer

Bankverbindung, Steuernummer

Bankverbindung
Sparkasse Starkenburg
IBAN
DE26 5095 1469 0000 2000 06
BIC: HELADEF1HEP
Volksbank Darmstadt
IBAN
DE31 5089 0000 0067 7717 02
BIC: GENODEF1VBD
Steuernummer
007 250 48286
(Finanzamt Darmstadt)
 
 

Bürgerstiftung Heppenheim - Die Anfänge

Bürgerstiftung Heppenheim

Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Heppenheim hat am 08.10.2015 beschlossen, sich an einer neu zu gründenden Bürgerstiftung zu beteiligen. Damit reiht sich Heppenheim ein in deutschlandweit 387 Bürgerstiftungen, 29 davon in Hessen.

„Das Ziel einer Bürgerstiftung ist es, einer größeren Zahl von BürgerInnen und Unternehmen zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen“, so die Initiative Bürgerstiftungen. Spenden und Zustiftungen werden gesammelt und gewährleisten damit die finanzielle Unabhängigkeit der Stiftung und die Kontinuität der Stiftungsarbeit. Die Erträge des Stiftungsvermögens dienen dazu, die verschiedensten, dem Gemeinwohl dienende Projekte zu initiieren oder zu fördern. Gleichzeitig bietet die Stiftung BürgerInnen die Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das Gemeinwohl zu engagieren.
Der Zweck der Heppenheimer Bürgerstiftung ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit vor allem in den Bereichen Bildung und Erziehung, Kunst, Kultur- und Denkmalpflege, Brauchtums- und Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz sowie Landschaftspflege, Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe sowie Sport- und Gesundheitsvorsorge.

Eine Bürgerstiftung ist eine Einrichtung von Bürgern für Bürger. Um sie zum Erfolg zu führen ist das Engagement Vieler gefragt. Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen sind aufgerufen, sich mit ihrem „Ja“ zum ehrenamtlichen Engagement, mit ihren Ideen oder als Stifter/ Zustifter zu beteiligen.

Nun gilt es zunächst, das erforderliche Stiftungskapital in Höhe von mindestens 50.000 Euro zusammenzutragen und die Stiftung mit Leben zu füllen. Das ist eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte, kann dies mit Hilfe einer Verpflichtungserklärung tun. Stifter kann jeder ab einem Betrag von 250 Euro werden.

Presse

28.08.2017 Zuwendung für die Bürgerstiftung: Ehepaar Elke und Dr. Werner Groß aus Darmstadt stiften 25.000 Euro

Zuwendung für die Bürgerstiftung: Ehepaar Elke und Dr. Werner Groß aus Darmstadt stiften 25.000 Euro

28.08.2017

Mit einer Zuwendung in Höhe von 25.000 Euro unterstützen Elke und Dr. Werner Groß aus Darmstadt die Heppenheimer Bürgerstiftung. Sie nutzen dabei eine nach der Stiftungssatzung bei Zuwendungen ab 25.000 Euro mögliche Sonderregelung. Dabei wird der eingebrachte Betrag von der Stiftung als Sondervermögen unter einem eigenen Namen (hier: HEWA Groß) verwaltet. Die Erträge dürfen ausschließlich den von den Stiftern vorgegebenen Zwecken zufließen. Das Ehepaar Groß fördert auf diesem Weg die Arbeit des Hospizvereins Bergstraße e.V. sowie des Fördervereins Freundeskreis des Kreiskrankenhauses Bergstraße e.V.

Der Stiftungsvorstand unter Vorsitz von Bürgermeister Rainer Burelbach dankt Elke und Dr. Werner Groß für ihr finanzielles Engagement im Interesse der Allgemeinheit.
 
 
 

Bericht des Starkenburger Echo über die Zuwendung

05.08.2017 Geld für Verschönerung der Altstadt

Geld für Verschönerung der Altstadt

05.08.2017

Berichterstattung des Starkenburger Echo am 05.08.2017

Geld für Verschönerung der Altstadt

BÜRGERSTIFTUNG Hans-Jürgen Reibold feiert seinen 60. Geburtstag mit Zuwendung von 25.000 Euro

30.09.2016 Heppenheimer Bürgerstiftung stellte sich am 11. September, Tag des offenen Denkmals, vor

Heppenheimer Bürgerstiftung stellte sich am 11. September, Tag des offenen Denkmals, vor

30.09.2016


Pressemitteilung der Bürgerstiftung Heppenheim


Im Rahmen der Veranstaltungen zum 150. Geburtstag von Wilhelm Metzendorf hat sich die Bürgerstiftung Heppenheim am Tag des offenen Denkmals erstmals auf dem Synagogengelände am Starkenburgweg der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die 1938 völlig zerstörte Synagoge war eines der bedeutenden Werke von Metzendorf.

Die am 15. Juli gegründete Stiftung hat neben den sozialen und bürgerlichen Aufgaben zur Förderung der Kreisstadt Heppenheim ein großes Erbe übernommen. Die Stiftung wird demnächst Eigentümer des Synagogengrundstücks am Fuße des Schlossbergs. Sie übernimmt dadurch die Verantwortung für die Pflege, Weiterentwicklung und die Verwaltung des Synagogengrundstücks. Schwerpunkt der anstehenden Aufgaben ist es, ein Konzept zu erarbeiten, wie das Synagogengelände zum Gedenken an die bedeutende jüdische Vergangenheit Heppenheims würdig gestaltet werden kann. Daran  soll sich die Realisierung dieses Konzeptes und die dauerhafte Pflege des Anwesens anschließen. Diese „bei der Überlassung mitgegebene Aufgabe“ ist nach Einschätzung des Vorstandes sehr groß und erfordert viel Zeit, Geduld und Unterstützung. Neben dem Hauptziel Synagogengelände möchte die Stiftung durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit auch in weiteren Bereichen im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitwirken.

Weitere Informationen über die Mitglieder der Bürgerstiftung (Vorstand, Stiftungsrat, Gründungsstifter) und die Aufgaben sowie Satzung finden Sie unter www.heppenheim.de/buergerstiftung

18.07.2016 Bürgerstiftung Heppenheim gegründet

Bürgerstiftung Heppenheim gegründet

Vollzug des Stiftungsgeschäfts durch die Stiftungsgründer; hier: Volksbank-Vorstandsprecher Michael Mahr (links), Bürgermeister Rainer Burelbach und der stellvertretende Vorsitzende der Sparkasse Starkenburg, Manfred Rheiner; Foto: Stadt Heppenheim

18.07.2016

Mit dem Vollzug des Stiftungsgeschäfts wurde in Heppenheim erstmals eine Bürgerstiftung gegründet. Nach der Bestellung der Mitglieder des Stiftungsvorstandes und des Stiftungsrates wurden während einer kleinen Feierstunde im Heppenheimer Rathaus die erforderlichen Dokumente unterzeichnet.

Damit sind alle Voraussetzungen für die Gründung der Stiftung erfüllt. Die Beantragung der Anerkennung als Bürgerstiftung bei der zuständigen Stiftungsbehörde, in diesem Fall dem Regierungspräsidium Darmstadt, ist der nächste Schritt, bevor die Arbeit aufgenommen werden kann.

Dem Vorstand der Bürgerstiftung gehören an: Bürgermeister Rainer Burelbach kraft Satzung als Vorsitzender, Kurt Vettel als Stellvertreter sowie Dr. Hermann Müller, Klaus Neher und Irene Hilkert.

Der Stiftungsrat setzt sich wie folgt zusammen: Gerhard Röhrig, Dr. Helmut Engelhard, Carsten Hoffmann, Andrea Helm, Prof. Karl Härter, Claudia Simon, Gabriele Kurz-Ensinger und Martina Gonzalez-Hidalgo.

Die Besetzung der Organe erfolgte durch die zahlreich vertretenen Gründungsstifter und gilt für fünf Jahre. Danach werden die Mitglieder von Vorstand und Stiftungsrat neu gewählt. Bis dahin wird es deren Aufgabe sein, die Stiftung mit Leben zu erfüllen und Projekte zur Erfüllung des Stiftungszwecks anzustoßen oder auch selbst durchzuführen. Dieser sieht „die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit“ vor. Dabei soll sich das Engagement vor allem auf die Bereiche Bildung und Erziehung, Kunst-, Kultur- und Denkmalpflege, Brauchtums- und Heimatpflege, Umwelt- und Naturschutz und Landschaftspflege, Wissenschaft und Forschung, Jugend- und Altenhilfe sowie Sport- und Gesundheitsvorsorge beziehen.

Nach der ersten Amtszeit wird sich der Bürgermeister aus dem Vorstand zurückziehen. Damit hat die Bürgerstiftung die Möglichkeit, sich um das Gütesiegel des Arbeitskreises Bürgerstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zu bemühen. Es erleichtert die Requirierung neuer Gelder setzt aber u.a. die politische Unabhängigkeit der Stiftung voraus.

Bürgermeister Rainer Burelbach bedankte sich bei allen Beteiligten für die große Bereitschaft, sich mit Engagement und finanziellen Mitteln in die Bürgerstiftung einzubringen. „Mit Ihrer Zusage, das Stiftungsvermögen mit aufzubauen, haben Sie die Basis für das Zustandekommen der Stiftung gelegt. Das ist auch ein Bekenntnis für Heppenheim, für unsere Bürgerinnen und Bürger und für ehrenamtliches Engagement“, so der Bürgermeister während der Feierstunde. „Ich bin tief beeindruckt, wie viele Unternehmen, Vereine und Privatpersonen sich zu einer Unterstützung bereiterklärt haben. Nicht nur finanziell beteiligen Sie sich sondern auch mit Ihrem Wissen, Ihrer Zeit und Ihrer Arbeitskraft. Dafür danke ich Ihnen, auch im Namen den Magistrats, ganz herzlich“.

Regionalkuratorin Dr. Marie-Luise Stoll-Steffan vom Bundesverband Deutscher Stiftungen wohnte der Feierstunde ebenfalls bei. Sie hatte der Stadtverwaltung im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen mit ihrem großen Erfahrungsschatz beratend zur Seite gestanden. Stoll-Steffan zeigte sich sehr zufrieden, dass es in Heppenheim in so kurzer Zeit gelungen ist, eine Bürgerstiftung zu gründen. Auch über die große Zahl der anwesenden Gründungsstifter zeigte sich die Fachfrau überrascht. Stoll-Steffan machte in ihrem Grußwort deutlich, dass es nun an den Organen der Stiftung liegt, interessante Projekte aber auch weitere Sponsoren zu finden. Denn das Stiftungskapital in Höhe von zurzeit 55.350 Euro darf nicht angetastet werden. Nur die Zinserträge und Spenden stehen für die Förderung von Projekten zur Verfügung. Damit ist klar, dass weitere Unterstützer begeistert und gewonnen werden müssen.

Die Feier wurde musikalisch umrahmt von Judith Portugall und Heike Kopf-Rohner (Querflöte).


Info:
Die Stadtverordnetenversammlung der Kreisstadt Heppenheim hat am 08.10.2015 beschlossen, sich an einer neu zu gründenden Bürgerstiftung zu beteiligen. Damit reiht sich Heppenheim ein in deutschlandweit 387 Bürgerstiftungen, 29 davon in Hessen.

Das Ziel einer Bürgerstiftung ist es, einer größeren Zahl von Bürger_innen  und Unternehmen zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen. Spenden und Zustiftungen werden gesammelt und gewährleisten damit die finanzielle Unabhängigkeit der Stiftung und die Kontinuität der Stiftungsarbeit. Die Erträge des Stiftungsvermögens dienen dazu, die verschiedensten, dem Gemeinwohl dienende Projekte zu initiieren oder zu fördern. Gleichzeitig bietet die Stiftung Bürger_innen  die Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das Gemeinwohl zu engagieren.

Die Bürgerstiftung ist eine rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts. Der Zweck der Stiftung ist die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Kreisstadt Heppenheim durch bürgerliches Engagement und ehrenamtliche Arbeit.


Aktivitäten

07.05.2017 Führung über Synagogengelände

Erste Führung über das Synagogengelände

Das erste Projekt, das sich die Bürgerstiftung Heppenheim auf die Fahnen geschrieben hat, betrifft das ehemalige Synagogengelände am Fuß des Heppenheimer Schlossberges. Auf ihm stand die vom Architekten Heinrich Metzendorf erbaute Synagoge, die 1938 völlig zerstört wurde.

Das Grundstück, das die Stadt Heppenheim der Bürgerstiftung übertragen hat, wird nun durch die Stiftung gepflegt, weiterentwickelt und verwaltet. Gemeinsam mit zahlreichen Freiwilligen hat die Stiftung inzwischen Buschwerk und Sträucher entfernt und so das Grundstück wieder begehbar gemacht.

Am 7. Mai 2017 wurde das Grundstück der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen einer Führung erläuterte Prof. Dr. Karl Härter die historische Bedeutung der ehemaligen Synagoge.