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Heppenheim
Magistrat der Kreisstadt
Heppenheim


Großer Markt 1
64646 Heppenheim
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Stadtteile

Im Rahmen der Hessischen Gemeindereform wurden zum 1. Januar 1972 sieben Gemeinden (die heutigen Stadtteile Heppenheims) mit der Kernstadt zusammengeschlossen. Das Erhalten und Bewahren der dörflichen Strukturen der Stadtteile tragen heute zum positiven Gesamtbild Heppenheims bei. Als Teil der Kreisstadt legen die Stadtteile Wert auf die Erhaltung ihres typischen Charakters und einen gastfreundlichen Gemeinschaftsgeist.
 
 

Erbach

Im Lorscher Codex ist das Dorf erstmals im 12. Jahrhundert als Erpbach erwähnt. Erbach liegt in einem Talkessel und war früher (abgesehen von zwei Backsteinbrennereien) ausschließlich landwirtschaftlich geprägt. Das Dorf wuchs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts durch private Bautätigkeit zu einer Wohnsiedlung in idyllischer Lage. Durch die mit erheblicher Eigenleistung der Erbacher Bürger entstandene Mehrzweckhalle ist der Stadtteil, der schon mehrfach am Wettbewerb „Unser Dorf“ teilgenommen hat, auch ein gern besuchter Veranstaltungsort.
 

Hambach / Oberhambach

Im Hambacher Tal entstanden vermutlich im 10. Jahrhundert die Dörfer Ober- und Unter-Hambach. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung waren die zwölf Mühlen, die mit der Wasserkraft des Hambachs betrieben wurden. Das kleinere Ober-Hambach hat als Sitz der 1910 gegründeten Odenwaldschule schon viele Besucher aus aller Welt angelockt. Die Einbindung der Schulgebäude in die odenwälder Landschaft kann als adäquate architektonische Fassung des reformpädagogischen Ansatzes der Odenwaldschule gesehen werden.
 

Kirschhausen / Igelsbach

Urkundlich wurde Kirschhausen erstmals 1130 im Lorscher Codex unter dem Namen Kirzehusen erwähnt. Das Dorf bildete ab 1821 gemeinsam mit Erbach, Sonderbach und Wald-Erlenbach die Vierdorf-Gemeinde, deren Verwaltungssitz in Kirschhausen lag. Kirschhausen ist heute mit mehr als 2200 Einwohnern der größte Stadtteil Heppenheims. Die Siedlung Igelsbach bestand seit dem Mittelalter aus drei Höfen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam durch Teilung eine vierte Hofreite dazu.
1970 wurde Igelsbach Teil von Kirschhausen, zwei Jahre darauf zusammen mit Kirschhausen Stadtteil von Heppenheim.
 

Mittershausen / Scheuerberg

Mittershausen-Scheuerberg ist erstmals 1339 urkundlich erwähnt worden. Noch heute stehen dort gut gepflegte Fachwerkhäuser, die teilweise bereits während des Dreißigjährigen Krieges erbaut worden sind. Beide Dörfer liegen im Pfalzbachtal, dessen Namen an die Zeit erinnert, als Mittershausen und Scheuerberg unter pfälzischer Lehenshoheit stand. Nachdem die beiden Dörfer schon lange gemeinsam verwaltet worden waren, erfolgte im 19. Jahrhundert die Zusammenlegung der Gemarkungen.
 

Ober-Laudenbach

Urkundlich wurde Ober-Laudenbach erstmals bereits im Jahre 795 unter dem Namen Lutenbach erwähnt. Rund um den Stadtteil findet man Hügelgräber aus der jüngeren Steinzeit um etwa 2000 vor Christus. Der Stadtteil bildet eine hessische Exklave in Baden-Württemberg. Ursprünglich mit Laudenbach eine zusammengehörige Siedlung bildend, wurde Ober-Laudenbach spätestens im 12. Jahrhundert eine selbständige Gemeinde. Die Grenzlage trug 1849 auch dazu bei, dass der Ort Schauplatz eines
Gefechts zwischen Anhängern der Revolution und konterrevolutionären hessischen Truppen wurde.
 

Sonderbach

Sonderbach wird erstmals um 1200 im Lorscher Kodex erwähnt. Heimatforscher vermuten, dass die Siedlung etwa 1000 nach Christus begründet worden ist. Hügelgräber weisen jedoch auf eine Besiedlung des Tales schon vor über 4000 Jahren hin. Mehr als hundert Jahre Tradition haben die Sonderbacher Steinbrüche, deren hochwertiger Granit für Bauprojekte und Monumente weit über die Region hinaus Verwendung fand. Durch die Steinindustrie wandelte sich das zuvor ausschließlich
landwirtschaftlich geprägte Dorf zur Arbeiterwohngemeinde. Seit 1950 hat sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt.
 

Wald-Erlenbach

Erstmals wird Wald-Erlenbach 1409 als "Erlenbach" erwähnt. Die heutige Namensgebung besteht seit 1682. Der Stadtteil Wald-Erlenbach ist Heppenheims Vorposten zum Odenwald und liegt elf Kilometer von Heppenheim entfernt. Aus der nur aus wenigen Höfen bestehenden Siedlung entwickelte sich besonders durch die rege private Bautätigkeit der letzten fünfzig Jahre ein Stadtteil mit etwa 740 Einwohnern, gelegen in der reizvollen Landschaft des Odenwalds.
 


Ortsvorsteher:
Herr Markus Bauer
Ortsstraße 10
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Frau Renate Netzer
Paul-Geheeb-Straße 21
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Herr Jürgen Held
Schlesierstraße 15
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Frau Gabriele Pfeifer
Am Pfalzbach 7
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Frau Susanne Benyr
Schannenbacher Weg 7a
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Herr Anton Gölz
Kirchbergstraße 5
64646 Heppenheim

Ortsvorsteher:
Reinhard Mann
Friedhofstraße 14
64646 Heppenheim

 
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